Wie beeinflussen die EMP und GASP die EU-Politik in Bezug - download pdf or read online

By Udo Wichmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, be aware: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, summary: Nicht wenige bezeichnen die Europäische Union (EU) aufgrund seines wirtschaftlichen und politischen Einflusses als einen globalen Akteur mit einer unheimlichen Machtfülle. Andere wiederum hinterfragen den außenpolitischen Machfaktor, den der Verbund souveräner Staaten verkörpert. Seit den 70er Jahren wurde mit Hilfe der Europäischen Politischen Zusammenarbeit (EPZ) der Versuch unternommen, ein gemeinsames und einheitliches Handeln auf der europäischen und internationalen Bühne zu installieren, um den gegenwärtigen Konflikten und Herausforderungen des Weltgeschehens besser entgegentreten zu können. Durch die Maastrichter Verträge wurde die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Außendarstellung und besonders den Einfluss der european zu optimieren. Besonders in Zeiten der Krisen sind starke handlungsfähige Akteure gefragt, die als Garant des Friedens Sicherheit und Wohlstand verkörpern und Verantwortung übernehmen. Die europäische Geschichte ist stark mit der Geschichte des Mittelmeerraumes verknüpft, weil die wesentlichen Einflüsse der kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas vom Mittelmeer ausgingen. Mittlerweile, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, hat sich das Verhältnis umgekehrt, da das einzigartige Modell der european eine große Strahlkraft auf die Mittelmeeranrainerstaaten besitzt. Die politische und wirtschaftliche Integration in der Euromediterranen Partnerschaft (EMP) erscheint nicht wenigen sehr verlockend.

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der EMP und der GASP auf die Mittelmeerpolitik der european. Zunächst stelle ich die Ziele und Grundlagen der EMP dar, im weiteren Verlauf die der GASP. Abschließend analysiere ich die Politiken der beiden Institutionen.

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Das internationale nukleare Nichtverbreitungsregime (German - download pdf or read online

By Christian Freiburg

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, word: 1,7, Universität Passau (Lehrstuhl für PoWi II), Veranstaltung: HS Internationale Regime, Sprache: Deutsch, summary: Die Weiterverbreitung von Kernwaffen gefährdet den Frieden und das Überleben der Menschheit. Je mehr nukleare Massenvernichtungswaffen im Umlauf sind, desto größer ist die Gefahr eines Atomkrieges. Je größer die Atomwaffenarsenale der Einzelstaaten werden, desto intensiver bemühen sich andere Staaten ebenfalls in den Besitz solcher Waffen zu kommen, um ihr Sicherheitsbedürfnis zu befriedigen. Proliferation birgt auch das Risiko, daß es zu einem nuklearen Unfall kommt, oder daß Terroristen oder nichtstaatliche Organisationen in den Besitz von Kernwaffen kommen bzw. gezielt eine nukleare Katastrophe verursachen. Kommt es zu einer Explosion - gewollt oder ungewollt - kann das verheerende Folgen für die Umwelt, die Lebewesen und die internationalen Beziehungen haben. Spätestens seit den Bombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki ist klar, welche Gefahren „die Bombe“ mit sich bringt. Wie guy diesen Gefahren auf internationaler Ebene begegnen soll, ist umstritten.

In dieser Hauptseminararbeit wird das internationale nukleare Nichtverbreitungsregime dargestellt, dessen Fundament der nukleare

Nichtverbreitungsvertrag bildet. Dieser basiert im Kern auf einem einfachen Handel: Fünf Staaten dürfen über Kernwaffen verfügen, alle anderen Staaten verzichten darauf. Als Ausgleich bekommen diese Unterstützung bei der zivilen Anwendung der Kernenergie, und die Kernwaffenstaaten bemühen sich um die nukleare Abrüstung. Dieser Interessenausgleich wurde im Zuge der unbefristeten Verlängerung des Abkommens 1995 noch einmal bestätigt. Wie sich auf der 6. NVVÜberprüfungskonferenz im Jahr 2000 zeigte, sind die Nicht-Kernwaffenstaaten weiterhin mit den Bemühungen der Kernwaffenstaaten um nukleare Abrüstung äußerst unzufrieden. Sollte nun infolge der amerikanischen Raketenabwehrpläne und eines sich darüber entzündenden amerikanisch-russischen Streits über den ABM-Vertrag die nukleare Abrüstung gänzlich ins Stocken geraten, würde dies dem Nichtverbreitungsregime einen weiteren schweren Schlag versetzen. Es wäre dann auch nicht mehr auszuschließen, daß einzelne Länder das Regime verlassen. Die Frage, inwiefern das Nichtverbreitungsregime in Gefahr ist, wird abschließend zu diskutieren sein. Schwerpunkte der Hausarbeit sind die zugrundeliegenden Dilemmatasituationen, die Entstehung, die Struktur und die Evolution des Regimes.

Dabei wird vor allem der nukleare Nichtverbreitungsvertrag als Kernstück des Regimes kritisch beleuchtet.

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Der Bologna-Prozess und die Rolle der Europäischen by Céline Kuscheck PDF

By Céline Kuscheck

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, word: 1,0, FernUniversität Hagen (LG I Staat und Regieren), Veranstaltung: Governance in Mehrebenensystemen , Sprache: Deutsch, summary: Der Bologna-Prozess hat seit seiner Initiierung im Jahr 19981 durch die vier größten Mitgliedsländer der Europäischen Union2 für eine Reformwelle in der europäischen Hochschulpolitik gesorgt. Mittlerweile zählt dieser Prozess zu den bedeutendsten Reformen in der 900-jährigen Geschichte der europäischen Universität (Neave/Maassen zit. n. Bartsch 2009: 198).
Trotz des intergouvernementalen Charakters des Bologna-Abkommens „mischte sich die Europäische Kommission gleichwohl immer wieder in die […] Hochschulpolitik der Mitgliedstaaten ein“ (Martens/Wolf 2006: 153). Aufgrund der im EG-Vertrag festgesetzten Handlungsrestriktionen sowie dem Beharren der am Bologna-Prozess teilnehmenden Staaten auf ihrer bildungspolitischen Souveränität warfare der Europäischen Union eine koordinierende oder regulierende Rolle zunächst verwehrt (vgl. Becker/Primova 2009).
Erst das Ministertreffen in Prag 2001 führte zur Aufnahme der Kommission als vollwertiges Mitglied im intergouvernementalen Integrationsprozess, womit ihr als supranationalem Organ eine besondere Rolle zukommt. Die intergouvernementale Initiative gab der Europäischen Kommission eine enorme Bedeutung, heute gilt sie als treibende Kraft bei der Errichtung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes (Wolf/Martens 2006: 154).
Durch diese Überlegungen angeregt möchte die vorliegende Arbeit der Frage „Warum konnte die Europäische Kommission im Bologna-Prozesses an Einfluss gewinnen?“ systematisch nachgehen. Die hierfür aufgestellte Hypothese lautet: Die Absicht der den Bologna-Prozess initiierenden Länder, die Kommission zur Realisierung eigener Zwecke zu instrumentalisieren, führte zu ihrem Einflussgewinn3.
Die Relevanz der Fragestellung begründet sich darin, dass im Bereich der Europäischen Hochschulpolitik keine klassische Integration4 stattfindet, sondern neue Wege beschritten werden, um politischen Einfluss zu gewinnen (Bartsch 2009: 18). Ziel der Untersuchung ist es daher, anhand der Europäischen Hochschulreform als „Wendepunkt europäischer Hochschulpolitik“ (Walter 2006) und mittels der retrospektiven Rekonstruktion des Prozesses, den Einflusszuwachs der Europäischen Kommission – als Hauptakteur auf europäischer Ebene – herauszustellen.

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Methoden der sicherheitspolitischen Analyse: Eine Einführung by Alexander Siedschlag PDF

By Alexander Siedschlag

Dieses Buch ist das erste Ergebnis eines Projektes der Grundlagenforschung, das gleichzeitig zur Verbesserung der Lehre im Fach Internationale Politik beitragen möchte, und zwar fokussiert auf die Sicherheitspolitik. Nachdem seit 1990 Le- stühle für Sicherheitspolitik in Deutschland in der Regel schrittweise schwinden, erlebt die sicherheitspolitische Forschung anderswo – zum Beispiel in Österreich und der Schweiz – einen auch institutionellen Aufschwung. Die unvergleichlich guten Möglichkeiten, die die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mir für meine von der Republik Österreich gestiftete und vom österreichischen Bund- ministerium für Landesverteidigung mitfinanzierte Abteilung „Europäische - cherheitspolitik“ (www. european-security. information) geschaffen hat, ermöglichen es, neben der angewandten Forschung im Gebiet Internationale Politik und Sich- heit auch die Methodenentwicklung und Methodenlehre voranzutreiben. Deshalb will dieses Buch auch ein Zeichen dafür sein, dass Stiftungen keineswegs den Weg zur Grundlagenforschung durch „Auftraggeberinteressen“ verbauen, s- dern ihn mitunter erst eröffnen. Das ist in den Sozialwissenschaften bisher noch nicht so recht verstanden worden. Zugleich gebe ich auch dieses Buch in der nach wie vor unerschütterlichen Hoffnung heraus, dass irgendwann einmal die Mehrheit verstehen möge, dass Politikwissenschaft und insbesondere auch Internationale Politik etwas anderes bedeutet als systematisches Zeitunglesen und Stammtischgeplauder – aber eb- so etwas anderes als ersatzphilosophisches Gestammel, und dass protection stories etwas anderes sind als eine reine Militärwissenschaft oder gar eine Militaris- rungslehre. Ernst Fraenkel hat einmal gesagt, guy müsse endlich begreifen, dass Politikwissenschaft kein „Gemischtwarenladen“ sei, sondern über eine ureigene Methode verfüge – nämlich die multiperspektivische examine des Phänomens „Entscheidung“.

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Ölfonds als Ausweg aus dem 'Paradox of Plenty'? Der Oil - download pdf or read online

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, be aware: 1,7, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar 05.381: 'Paradox of Plenty?' Ressourcenreichtum und Entwicklung, sixteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Einleitung

Die Wechselbeziehung zwischen Ressourcenreichtum und gehemmter oder sogar negativer Entwicklung ist vor allem für Staaten mit schwachen Institutionen und fehlenden demokratischen Gesellschaftsstrukturen vielfach belegt worden. Dies gilt insbesondere für Entwicklungsländer, deren vornehmliche Ressource Öl ist.1 Darüber hinaus gehört die Mehrzahl der von Ölexporten besonders abhängigen Länder zu den aus politischer Sicht unstetigsten Staaten der Erde, die sich obendrein noch als besonders konfliktträchtig herauskristallisiert haben.2 Mit dem Beginn der industrialisierten Ölförderung in den Staaten am golfing von Guinea in den letzten zwei Jahrzehnten ist diese The matik wieder auf eine breite entwicklungspolitische time table gerückt. Von besonderer Brisanz ist hier der riesige Kapitalschub, der in den frischgebackenen Ölexportstaaten Afrikas auf zumeist weitgehend unfertige Strukturen moderner Staatlichkeit trifft.

Ein Lösungsansatz – unter vielen anderen - diesem „Ressourcenfluch“ entgegenzuwirken, ist der Aufbau von Ölfonds - finanzpolitische Institutionen, die neben einer makroökonomischen Stabilisierung eine sinnvolle und gerechte Verteilung der Ölgewinne ermöglichen sollen. Einen exemplarischen Länderfall stellt in diesem Zusammenhang der Tschad dar, ein Entwicklungsland der untersten Regionen einer jeden globalen Armuts- und Korruptionsstatistik, in dem seit Juli 2003 Öl exportiert wird. Von Besonderheit ist hier die harte Konditionierung von Seiten der Weltbank im Rahmen eines Fondskonzepts. In dieser Arbeit soll nach dem politischen power von Ölfonds zur Bekämpfung des Ressourcenfluchs gefragt werden und vor diesem Hintergrund eine Prognose auf seine Wirkmächtigkeit im Tschad abgegeben werden. Die wissenschaftliche Diskussion um Ölfonds wurde bis in die jüngste Zeit quickly ausnahmslos von Ökonomen geführt. Diese sahen Ölfonds meist ausschließlich als finanzwirtschaftliches device, das keinerlei politische Eigendynamik habe, sondern im Gegenteil eine effektive Haushaltspolitik sogar erschwere.3 Hier soll hingegen von einem institutionalistischen Ansatz ausgegangen werden, der - eingebettet in einen regimetheoretischen Zusammenhang - Institutionen wie Ölfonds eine gewisse Eigendynamik zuschreibt, die politische Strukturen aufbauen oder verändern kann...

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Read e-book online Die Strategie für eine neue Partnerschaft mit Zentralasien PDF

By Nils Redeker

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, word: 1.0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Sprache: Deutsch, summary: In den letzten beiden Jahrzehnten ist die Kaspische sector verstärkt in den Blickpunkt des internationalen Interesses gerückt. Seine Karriere, von der sowjetischen Peripherie zum „Drehkreuz der Großmächte des 21. Jahrhunderts“ (Sadyrbek, 2009: 5), verdankt der zentralasiatische Raum dabei in erster Linie seinem Rohstoffreichtum. Mit der „Strategie für eine neue Partnerschaft mit Zentralasien“ die, unter deutscher Ratspräsidentschaft“ im Juni 2007 verabschiedet wurde, setzt die Europäische Union (EU) ein deutliches sign für ein künftig verstärktes Engagement in der quarter. Dabei liegen die energiepolitischen Interessen der ecu auf der Hand. Als weltweit größter Erdgas- und Erdölimporteur hat die european ein ausgeprägtes Interesse an der Diversifizierung ihrer Importstruktur. Große Reserven und räumliche Nähe machen die Kaspische zone zum potentiell attraktiven Energiepartner für die europäischen Staaten. Machteliten als auch von vielen westlichen Kommentatoren häufig auf seine energiepolitische Attraktivität reduziert wird, verbinden die european aber mit der quarter durchaus vielfältige Interessen. Zum einen ist Zentralasien seit der Osterweiterung der european und dem NATO-Einsatz in Afghanistan verstärkt in das sicherheitspolitische Bewusstsein Europas gerückt. Daher liegt ein Schwerpunkt der Zentralasienstrategie auf Wahrung von Stabilität und Sicherheit in der area. Des Weiteren betont die european die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit in Bereichen wie der Beachtung vom Menschenrechten, dem Ausbau von Rechtsstaatlichkeit und guter Regierungsführung. Die Zentralasienstrategie der european versucht additionally ihre energie- und sicherheitspolitischen Interessen mit einem entwicklungspolitischen und menschenrechtlichen Ansatz zu verbinden. Ziel dieser Arbeit ist es bewerten, inwiefern diese Verknüpfung sinnvoll ist. Da sich Probleme dabei vor allem in der Verbindung von Energiepolitik und entwicklungspolitischem Anspruch ergeben, wird ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Kompatibilität dieser beiden Bereiche liegen. Dabei liegt der Fokus auf Turkmenistan, das über die größten Erdgasreserven der zone verfügt und für die ecu somit von herausragender Bedeutung ist.

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New PDF release: Lobbying in der Europäischen Union: Im Politikfeld Umwelt

By Silviya Zdravkova

Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, word: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Internationale Politik), Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Arbeit wird untersucht wie die supranationalen Umweltverbände durch ihr Lobbying der EU-Institutionen einen partizipativen Beitrag leisten und damit zu Legitimationsgewinnen für die europäischen Entscheidungen beitragen können.
In den theoretischen Rahmen der Untersuchung fließen Aspekte der Demokratietheorie, der Theorie der Governance und der Pluralismus-/ Korporatismustheorien ein, da sie für die examine des Lobbying am besten geeignet sind. Die angewendete Methode ist die Politikfeldanalyse.
Nach Vorstellung der wichtigsten europäischen Institutionen und des Politikzyklus in der european werden die Probleme des dynamischen Mehrebenensystems erörtert. Eine Lösung dafür stellen die pluralistischen Netzwerke in denen Verbände als Foren und Vermittler bürgerlicher Partizipation entscheidende Rolle spielen. Die paintings dieser Interessenvermittlung ist Lobbying, wobei seine Funktionsweisen, Tauschgüter und seine Relevanz auf der EU-Ebene aufgezeigt werden. Die those wird an den drei Kriterien untersucht: die Repräsentativität bürgerlicher Umweltinteressen von den supranationalen Umweltverbänden, ihre Kräfteverhältnisse im Vergleich zu traditionell starken Interessengruppen der Industrie und die tatsächlichen Einflussmöglichkeiten der Umweltverbände in dem politischen Prozess. Abschließend zeige ich an der Flora-Fauna-Habitatschutz-Richtlinie, wie das Lobbying der Umweltverbände partizipativen enter in die Entscheidungen der Europäischen Union bringt.

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New PDF release: Handbuch Bildungsfinanzierung (German Edition)

By Heiner Barz

Das „Handbuch Bildungsfinanzierung“ gibt einen systematischen Überblick: Grundlagen und establishment der Bildungsfinanzierung werden nach Bildungsbereichen und Kostenträgern differenziert nachgezeichnet und hochaktuelle Problembereiche wie Studiengebühren, Krippenfinanzierung oder die staatliche Privatschulpolitik kritisch beleuchtet. Wichtige Themen werden erstmals zusammenhängend abgehandelt – etwa die Finanzierung kultureller und religiöser Bildung oder steuerrechtliche Aspekte der Bildungsfinanzierung. Internationale Perspektiven zur Globalisierung von Bildungsmärkten und zur Bildungsfinanzierung durch internationale Organisationen runden das Kompendium ab.

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Rebecca Foth's Der Bologna-Prozess als europäisches PDF

By Rebecca Foth

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, be aware: 2,0, Evangelische Hochschule Berlin, Sprache: Deutsch, summary: Hauptziel des Bologna-Prozesses ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes bis zum Jahr 2010. Rechtlich bindend ist der Bologna-Prozess keineswegs, es handelt sich lediglich um Empfehlungen. Durch die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen sollte eine Vergleichbarkeit geschaffen werden und ein leichter Wechsel innerhalb der Universitäten in Europa sollte sowohl den Studenten als auch dem besseren Austausch von Forschungsergebnissen zugute kommen. Doch gerader in jüngster Zeit werden Rufe nach einem Überdenken dieser Hochschulreform laut. Zuletzt fanden bundesweite Bildungsstreiks im November und Dezember 2009 statt.
Diese Hausarbeit möchte die Frage klären, ob die vereinbarten Ziele des Bologna-Prozesses in Deutschland optimum umgesetzt werden. Daneben zeigt sie mögliche Verbesserungsmöglichkeiten auf. Die angewandte Methode ist die wissenschaftliche Literaturrecherche.
Dabei beschäftigt sie sich zunächst mit der historischen Entwicklung des Bologna-Prozesses. Dabei werden auf die Konferenzen seit 1998 näher betrachtet, da diese von großer Relevanz
für die Entwicklung des Bologna-Prozesses waren und eine Betrachtung früherer Vereinbarungen (wie zum Beispiel die Römischen Verträge von 1957) den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Schließlich finden in den Konferenzen vereinbarte Ziele Erwähnung.
Das zweite große Kapitel beschäftigt sich mit den Akteuren des Bologna-Prozesses. Dabei findet eine Unterscheidung der Akteure auf europäischer und auf staatlicher Ebene statt. Dabei finden auch nur die wichtigsten Akteure Erwähnung, da kleinere, wie das Centrum der
Hochschulentwicklung (CHE) ebenfalls den Rahmen der Arbeit sprengen würden. Das dritte große Kapitel beleuchtet die Umsetzung der in den Konferenzen festgelegten Ziele kritisch. Hierbei kommen die wichtigsten Ziele wie die Umsetzung der Mobilität und des
Diploma complement zur Sprache. Auch hier kann auf andere festgelegte Ziele wie der Akkreditierung und der Einführung des ECTS (European credits move process) nicht eingegangen werden, die die Kapazitäten dieses Arbeit dies nicht zulassen.
Die Hausarbeit schließt mit einem zusammenfassenden Fazit ab und versucht die gestellte Kernfrage zu beantworten.

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Theoriebasierte Evaluation: Konzepte und methodische - download pdf or read online

By Susanne Giel

Klassische Konzepte zur Durchführung von Programmevaluationen stoßen regelmäßig an Grenzen der Praxis oder können wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen. Als einen alternativen Zugang präsentiert das Buch theoriebasierte Evaluationskonzepte. Diese ermöglichen Evaluationen, die für Beteiligte und Betroffene einen Nutzen erzeugen, realistisch umsetzbar sind, zu genauen Ergebnissen führen und den Beteiligten gegenüber reasonable sind. Die Publikation verfolgt ausdrücklich eine anwendungsorientierte Absicht und richtet sich an die Praxis sowie die Aus- und Fortbildung von Evaluatorinnen und Evaluatoren. Abgeleitet aus den jeweiligen Nutzungspotentialen grundlegender methodischer Zugänge entwickelt die Autorin ein Konzept integrativer Methodennutzung zur Realisierung theoriebasierter Evaluationen. Die einzelnen Analyseschritte werden anhand der Beispielevaluation einer internetbasierten Lernumgebung illustriert.

Susanne Giel, Dipl. Soziologin, arbeitet seit 2006 als selbstständige Evaluatorin. Sie blickt auf eine zehnjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der außerschulischen Bildung zurück und battle sechs Jahre in der Hochschulbildung tätig. Seit ihrem Abschluss zur Selbstevaluationsberaterin 1997 leitet sie Seminare und Workshops zu overview und Selbstevaluation und führt Evaluationen vorwiegend in bildungs-, jugend- und arbeitsmarktpolitischen Programmen durch.

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